Nebenklage

 

Die Nebenklage stellt eine umfassende Beteiligungsbefugnis des Opfers einer Straftat im Strafverfahren dar. Dem Nebenkläger wird im Rahmen des Strafverfahrens ermöglicht, seine persönlichen Interessen auf Genugtuung zu verfolgen (BGHSt 28, 272). Als Verfahrensbeteiligter besitzt der Nebenkläger das Recht, Anträge und Fragen zu stellen sowie Erklärungen abzugeben.

Daneben lassen sich oftmals auch zivilrechtliche Ansprüche des Geschädigten (Schadensersatz, Schmerzensgeld) realisieren.

 

Bedeutung erlangt die Nebenklage insbesondere bei Gewaltdelikten (Kapitalstrafsachen und Körperverletzungen) sowie bei Sexualdelikten.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sich als Opfer einer Straftat dem Strafverfahren als Nebenkläger anschließen und/oder Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz geltend machen.

Die Kanzlei DR. WILLE Rechtsanwälte berät Sie vertrauensvoll über die Möglichkeiten, als Nebenkläger einem Verfahren beizuwohnen oder sich anwaltlich vertreten zu lassen.*

 

Artikel von Rechtsanwalt Dr. Florian Wille zum Opferschutz:

"Auch ein Opfer ist für die Justiz nur ein Beweismittel",

in: FOCUS Online.

 

Infos zum Zeugenbeistand

 

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